Burning memories

Persönliche und hoffnungsvolle Traumabewältigung
Schweiz 2021
Regie: Alice Schmid
Sprache: Deutsch
Dauer: 80 Minuten
Altersfreigabe: 14 Jahre

In «Burning Memories» agiert Alice Schmid zum ersten Mal vor der Kamera. Dabei wird ihr in einem langen, schmerzhaften Prozess allmählich bewusst, warum sie all die Jahre Filme über Kinder und Gewalt gemacht hat, so geworden ist, wie sie ist, keine Angst vor Gewalt, jedoch vor Nähe und Liebe hat. Der Film ist die persönliche Verarbeitung eines Traumas, gleichzeitig aber auch eine allgemein gültige Annäherung an die gesellschaftsrelevanten Themen Selbstwertgefühl, Liebe und körperliche Nähe, häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch, Verdrängung, Scham, Angst, die Rolle der Eltern und der Platz der Kinder, vor allem der Mädchen, damals und heute.

«Burning Memories» ist ein Road Movie, das keine äussere, sondern eine innere, eine verdrängte und vergessene, schliesslich erkannte und verarbeitete Welt wiedergibt. Beschrieben in immer neuen Ansätzen, häufigen Zeit- und Ortswechseln, folgt der Film nicht der Logik, sondern Assoziationen, letztlich der Poesie, die ursprünglich ja Erschaffung bedeutet: Alice Schmid erschafft hier ein umfassendes Bild einer menschlichen Tragödie, die sich schliesslich zur Hoffnung wandelt. – der-andere-film.ch

«Wir waren uns einig: Es geht in diesem Film nicht um eine Demaskierung des Täters und auch nicht darum, Protagonisten aus meinem Privatleben zu befragen. Hingegen war schnell klar, dass meine erlebte Geschichte Ausgangspunkt des Films werden soll, ohne dass es zu einer reinen Verfilmung meines Lebens à la Biopic kommt. Es geht darum, das Thema auf Grund dieser Vorzeichen cineastisch zur öffentlichen Debatte in Bezug zu bringen», meint Alice Schmid gegenüber der-andere-film.ch zu ihrem Film BURNING MEMORIES.

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