Die Vorkosterinnen

Esther Gemsch brilliert in einer Nebenrolle
Spielfilm, Drama
Italien, Schweiz, Belgien 2025
Regie: Silvio Soldini
Drehbuch: Doriana Leondeff, Silvio Soldini, Giulia Calenda, Cristina Comencini, Ilaria Macchia
Sprache: Deutsch
Dauer: 123 Minuten
Altersfreigabe: 12 J.

Die Geschichte folgt der jungen Rosa, die im Herbst 1943 aus dem zerbombten Berlin flieht, und einer Gruppe von Frauen, die 1943 von der SS in einem abgelegenen Dorf in der Nähe von Hitlers Hauptquartier, der Wolfsschanze, zwangsrekrutiert wurden, um die für Hitler zubereiteten Speisen zu kosten. Sie müssen als Vorkosterinnen für die Mahlzeiten dienen, die Hitler serviert werden. Die Situation eskaliert, als im Sommer 1944 das Attentat von Stauffenberg auf Hitler fehlschlägt und drakonische Massnahmen die Folge sind. Den Frauen wird gewahr, dass das nächste Attentat vielleicht mit Gift erfolgen könnte und sie in Lebensgefahr schweben. Gleichzeitig rückt die rote Armee immer näher. Als Rosa erfährt, dass eine der Frauen, mit denen sie sich angefreundet hat, Jüdin ist, muss sie einen Weg finden, um zusammen zu entkommen.

Basierend auf dem Bestseller von Rosella Postorino und dem Zeugnis von Hitlers letztem «Vorkoster» wirft diese nie zuvor erzählte Geschichte ein neues Licht auf das, was nicht einmal der Krieg aus den Herzen und Körpern von Frauen und Männern reissen kann.

Silvio Soldini. Geboren 1958 in Mailand, Italien. Schweizerische und italienische Staatsbürgerschaft. 1980-81 Filmstudium New York University. 1983 drehte er seinen ersten mittellangen Film PAESAGGIO CON FIGURE. PANE E TULIPANI (2000) verhalf ihm dank des grossen Erfolgs bei Kritikern und Publikum auch auf internationaler Ebene zum Durchbruch. Der Film wurde in der ganzen Welt – von Japan bis Australien – verkauft. BRUCIO NEL VENTO (2002) lief im Wettbewerb der Berlinale, und erhielt acht David di Donatello-Nominierungen. Seine Filme wurden auf renommierten internationalen Festivals uraufgeführt und ausgezeichnet.

Trailer